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Der Sandy-Bridge-Bug Ein nicht entdeckter Entwurfsfehler kann dramatische Folgen haben: ● Fehlerhafte Chipsätze für Sandy-Bridge-CPUs         ● Leistung der SATA-Ports verschlechtern sich über die Zeit oder die Ports fallen aus. ● Grund: falsch gewählter Transistor   ● Umsatzausfall vom 300 Millionen US-Dollar  ● Kosten von 700 Millionen US-Dollar für Austausch der fehlerhaften Hardware Folgen:

Die Bedeutung von Verifikation und Test für eine erfolgreiche Produktentwicklung lässt sich an dem Beispiel des "Sandy-Bridge-Bugs" und seinen dramatischen Folgen belegen. Entwurfsfehler lassen sich nicht vollständig vermeiden. Ein Fehler im Design des Chipsatzes für die Sandy-Bridge-Prozessors ist übersehen worden.

Ein Fehler in einem der Metal-Layer führt zu einem folgenschweren Problem: Die SATA-Ports können mit der Zeit an Leistung verlieren oder ausfallen.

Der Fehler ist erst nach der Herstellung von mind. 100.000 Sandy-Bridge-Systemen bei externen PC-Herstellern erkannt worden.

Der Firma Intel blieb nichts anderes übrig als die fehlerhaften Chips umzutauschen. Die Markteinführung der Dual-Core-Prozessoren der Sandy-Bridge-Reihe wurde dadurch verzögert und die PC-Hersteller mussten in bereits produzierten Systemen die fehlerhaften Chipsätze ersetzen. Man geht von einem Umsatzausfall von ca. 300 Millonen US$ und weiteren 700 Millionen US$ Kosten für den Austausch der fehlerhaften Hardware aus.

Durch eine gründlichere Verifikation des Chips vor der Fertigung oder durch formale Verifikation hätte dieser Fehler vermieden werden können.